Am Montag, dem 19. Juli 2010, fuhr das Kollegium der Grundschule Naila zur Ökostation, um die Technik des Geocaching zu erproben.
Was ist Geocaching? Das ist eine Art moderner Schatzsuche. Es gibt Leute, die verstecken irgendwo Dosen voller kleiner netter Dinge sowie ein Notizbüchlein, das Logbuch. Die Koordinaten des Versteckes werden im Internet veröffentlicht. Diese lesen andere, merken sich die Koordinaten und nutzen ihr GPS-Gerät, um die Schätze zu finden. Dann wird eine Kleinigkeit aus dem Inhalt der Dose ausgetauscht. Es gibt die unterschiedlichsten Cache-Arten, vom einfachen Cache, bei dem man praktisch fast mit dem Auto vorfahren kann über Caches, die eine spezielle Ausrüstung erfordern (z. B. Bergsteiger- oder Schnorchelausrüstung) bis hin zu Rätselcaches, die vor Ort oder sogar schon im Vorfeld Recherche und Knobelei erfordern.
Moderne Schatzsuche
Nach der Bedienungsanleitung für das GPS-Gerät, dem schwierigsten Teil der Suche, wurde zuerst ein einfacher Cache im Gelände durchgeführt. Neben dem Verfolgen der Route galt es, sich im Gelände naturfreundlich zu verhalten. Nach ein paar Informationen zu Zweck und Durchführung des Geocachings fand dann auf dem Gelände der Ökostation ein Rätselcache statt. An jeder Station, zu der die vorgegebenen Koordinaten führten, galt es eine Information oder eine Zahl zu finden. Nach dem Durchlaufen der ersten Haltepunkte ergaben die notierten Zahlen die Koordinaten des Ortes, an dem der Schatz verborgen war. Stolz wurde dieser nach relativ kurzer Zeit geborgen, das Logbuch ausgefüllt und die Schatzkiste dann wieder gut versteckt.






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